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Wie gefährlich sind die Revolving Kreditkarten?

Revolving Kreditkarten sind in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise in scharfe Kritik geraten, weil sie die Verschuldung erleichtern. Nach der monatlichen Kreditkartenabrechnung hat der Karteninhaber die Möglichkeit, nur einen Teil der aufgelaufenen Kreditkartenumsätze zu begleichen. Wer für 1.000 Euro in einem Monat mit seiner Kreditkarte eingekauft hat, der muss bei vielen Revolving-Kreditkarten nur 5% (also 50,- Euro) bezahlen. Diese Option der Teilzahlung kann dazu führen, dass die verbleibende Summe von 950,- Euro vergessen oder in den Hintergrund gedrängt wird. Gefährlich wird es, wenn nun im Folgemonat wieder für 1.000 Euro eingekauft wird und erneut nur 50,- Euro als Rate bezahlt werden: Nun steht man bereits mit 1.900 Euro im Revolvingkredit. Wohlgemerkt, für die ersten 950,- Euro sind bereits Sollzinsen angefallen.

Wie lässt sich eine Revolving Card ungefährlich nutzen?

Unsere Empfehlung ist, eine Revolving Karte auf Komplettzahlung umzustellen. Sollte eine Umstellung nicht möglich sein, so empfiehlt es sich, das Kartensaldo unmittelbar nach der Kreditkartenabrechnung selbst auszugleichen. Dazu führt man eine Überweisung vom Girokonto aus. Erkundigen Sie sich bei der Bank, welche Angaben Sie für die Überweisung machen müssen.

Welche Alternativen zu Revolving Kreditkarten gibt es?

Als Alternative schlagen wir Ihnen die Charge Cards vor, die meist in Kombination mit einem Girokonto von den Banken herausgegeben werden. Auch hier erfolgt die Kreditkarten-Abrechnung monatlich, so dass Sie für jeweils ganze vier Wochen den Kreditrahmen zinsfrei nutzen können. Ihr Vorteil im Sinne der Sicherheit vor einer Ver- oder Überschuldung ist, dass die Summe nach der Abrechnung komplett vom Girokonto eingezogen wird. Sollzinsen können bei der Kreditkarte also gar nicht erst anfallen, da die Ratenzahlung völlig ausgeschlossen ist! Einziger Nachteil: Der Dispositionskredit des Girokontos kann beansprucht werden, wenn das Kontoguthaben nicht zum Bezahlen der Kreditkartenabrechnung ausreicht. Eine sehr gute Charge Card mit Vorzügen ist die DKB Kreditkarte, die Sie hier online bestellen können.

Weitere Alternativen sind die Debitkarten von ING-DiBa. Dort werden die Zahlungen immer sofort vom Girokonto eingezogen. Ebenso könnten Prepaid Kreditkarten in Betracht gezogen werden. Die funktionieren jedoch nur, wenn das Kartenkonto zuvor aufgeladen wurde. Reicht das Guthaben nicht aus, ist also ein Einkauf mit einer Prepaid Credit Card nicht möglich!