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Welche Kreditkartentypen / Kreditkartenarten gibt es?

Es gibt eine ganze Reihe von Kreditkartentypen (Formen, Arten, Modelle), die unterschiedliche Leistungsmerkmale haben. Hier sollen Ihnen die zunächst einmal grundsätzliche Begriffe näher gebracht werden, falls Sie sich noch nicht für eine bestimmte Kreditkartenart entschieden haben.

Credit Cards:

Die „Credit Cards“ sind im Grunde „die absolut echten“ Kreditkarten. Wie der Name schon verrät, wird dem Karteninhaber ein Kreditrahmen auf der Karte eingeräumt. Dieser Verfügungsrahmen kann sehr großzügig sein, der maßgeblich von der Kundenbonität abhängt. Mit den Credit Cards genießt man maximale Freiheit, da es jedem selbst überlassen bleibt, wann die „Minusbeträge“ ausgeglichen werden. Diese Variante gleicht dem Dispokredit auf dem Girokonto. Mit der Kreditkartenkrise in den USA wurde deutlich, dass solche Karten viel zu leicht in die Schuldenfalle führen. In Deutschland werden solche Karten nicht (mehr) angeboten.

Revolving Cards:

Die Revolving Kreditkarten gehören mit zur Gruppe der Credit Cards. Auch hier wird monatlich die Abrechnung erstellt, bei der jedoch nur ein Teilbetrag bezahlt werden muss. Dazu gibt man bei der Kreditkarten-Bank seine Kontoverbindung an, so dass nach der Kreditkartenabrechnung die monatliche Rate eingezogen werden kann. In den kommenden Monaten ist auch nur eine monatliche Rate zu bezahlen. Man kann den Zeitpunkt selbst festlegen, wann man die verbleibende Kreditsumme ausgleicht. Dazu reicht eine Überweisung oder man lässt den Restbetrag vom Girokonto abbuchen. Eine gute Revolving-Card kann man auch auf Komplettausgleich umstellen, so dass sie dann wie eine Charge Card funktioniert.
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Charge Cards:

Auch die Charge-Cards sind Kreditkarten, ihnen fehlt nur die Möglichkeit der Ratenzahlung. Mit der monatlichen Kreditkartenabrechnung werden bei einer Charge Card die angefallenen Positionen in einer Summe vom Girokonto abgebucht. Sollte ein Guthaben auf der Kreditkarte vorhanden sein, dann wird dieses zuerst genutzt. Da keine Ratenzahlung bei dieser Kreditkartenvariante möglich ist, fallen auch keine Sollzinsen an. Der Vorteil dieser Karten besteht also im 4-wöchigen Zahlungsziel. So können Sie im Vorfeld einer Gehaltszahlung (bzw. weiteren Eingängen auf ihrem Konto) trotzdem über ausreichend Geld verfügen, ohne dabei Dispokreditzinsen zahlen zu müssen. Natürlich können Sie auch Geld auf das Kreditkartenkonto überweisen: Diese Option wird gern genutzt, um hohe Guthabenzinsen zu erhalten und den Verfügungsrahmen zu erweitern.
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Debit Cards (Debit-Kreditkarten):

Die Debitkarten befähigen genauso wie o.g. Kreditkarten zum bargeldlosen Zahlungsverkehr (Geschäfte, Hotels, Restaurants, Internet usw.) und zu Bargeldabhebungen an Geldautomaten. Der Unterschied zu echten Kreditkarten besteht darin, dass die verfügten Beträge sofort dem Karten-/Girokonto belastet werden. Man hat demzufolge keinen Zahlungsaufschub, da der Betrag sofort fällig ist und abgebucht wird (kein Zinsvorteil, kein echter Kreditrahmen). Damit funktionieren die Debit-Kreditkarten wie die Girocards (Maestro, V-Pay, früher: „ec-Karte“) und beim Buchen eines Mietwagens gibt es auch Probleme, da das Debit-Merkmal hinterlegt ist. Vorteil einer Visa- oder MasterCard-Debitkarte ist jedoch die weltweite Einsetzbarkeit, da „ec-Karten“ mehr oder weniger eine deutsche / europäische Erfindung sind.
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Prepaid Cards (Prepaid Kreditkarten):

Die Prepaid Kreditkarten sind eigentlich Debitkarten, da sie a) keinen Kreditrahmen haben und b) jeder Kartenumsatz sofort dem Konto (Kartenkonto) belastet wird. Aufgrund der fehlenden Kreditfunktion werden sie nicht nur als Prepaid-Kreditkarten, sondern auch als Kreditkarten auf Guthabenbasis bezeichnet.

Wo ist dann noch der Sinn der Visa und MasterCard Prepaidkarten? Man kann diese Kreditkarten weltweit einsetzen: Also bargeldlos bezahlen, Bargeld in aller Welt in der jeweiligen Landeswährung abheben, in Geschäften mit der PIN bezahlen sowie im Internet damit einkaufen gehen. Das alles können Sie mit einer herkömmlichen ec- oder Girocard auf keinen Fall! Auf einer Prepaidkarte ist ein Kreditkartenlogo aufgedruckt, was sie demzufolge auch als Kreditkarte bezeichnet lässt. Zudem sind sie so einfach und sicher handhabbar wie das Prepaid-Handy: Um die Karte zu nutzen, muss man sie nur per Überweisung aufladen. Wie Sie sicherlich erkennen, muss demzufolge Ihre Bonität nicht zwangsweise geprüft werden, da Ihnen sowieso kein Kreditrahmen eingeräumt wird und Sie sich mit dieser Karte nicht „überkaufen“ oder überschulden können. Das bedeutet zum Einen, dass Sie sich vor einer Überschuldung schützen und zum anderen, dass der Kreditkartenantrag einer Prepaid Kreditkarte ohne Bonitätsprüfung (ohne Schufa) verläuft. Somit kann jeder, egal ob Arbeitnehmer, Selbständige, Freiberufler, Arbeitslose, Rentner usw. eine solche Kreditkarte ohne Schufa problemlos erhalten.
» Übersicht mit unseren Prepaid-Kreditkarten

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